Events National

Unsere Leih-Journalistin Sara schreibt eigentlich für das Hardstyle Mag in Deutschland, hat davor für das australische Magazin Alive At Night geschrieben, lebt seit drei Jahren in den Niederlanden und hat nebenbei für Scantraxx gearbeitet. Für Shutdown hat sie uns ihren englischen Artikel übersetzt! Das Original findet ihr hier: http://hardstylemag.com/shutdown-festival-2017-party-nuclear-power-plant/

Als ich um circa 11 am Gelände stehe, hat es schon 30°C. Das Atomkraftwerk Zwentendorf ist eine beeindruckende Location, die sich so anfühlte, als ob sie sofort deinen Respekt will. Die Hitze, der Turm und die leeren Felder um dich herum kreierten eine fast dystopische Atmosphäre, die sich so anfühlte als wäre man (auf das klitzekleine Dorf nebenan mal abgesehen) komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Das AKW Zwentendorf ist ein stolzes Symbol für das nuklearenergie freie Österreich, heute war es ein Symbol für Hardstyle, der es endlich komplett nach Österreich geschafft hatte. Das Shutdown ist die erste komplett österreichische Outdoorproduktion in den Harder Styles. Klein, dachte ich mir, tolles Lineup aber nur drei kleine Stages, was soll da schon groß passieren…?! Spoiler: Ganz schön viel!

Wie erwähnt, hatte das Shutdown drei Stages: Eine Mainstage, Eine Freestyle- und Rawstage und ein Hardcorezelt. Das Bühnenbild der Main war ein Skorpion, der sich anscheinend in einen Cyborg verwandelt hatte, eine ähnliche Stage in Spinnenform fand man auch im Hardcorezelt. Immerhin war es ja “The Rise Of The Machines”! Die Freestyle- und Rawstage war wie ein Atomkern gestaltet. Alle Stages fielen in die Kategorie “Klein aber sehr, sehr fein” und sahen einfach nur top aus, vor allem im Dunkeln.

 

 

Während Rebourne und Cyber auf der Main eröffneten, spielte unser Local Hero Tom Aitch die ersten Tracks auf der Free/Raw. Ich nahm mir etwas Zeit um die Location zu erkunden, und langsam trudelten die ersten Besucher ein. Rebourne und Cyber spielten ein eher chilliges, passendes Opening Set, während Tom Aitch musikalisch den Weg für sich und seinen Duo-Kollegen als Concept Art vorbereitete. Als die ersten DJs von den Stages verschwunden waren, wurde es langsam richtig heiß. Die Sonne knallte einfach nur vom Himmel. Ich verstecke mich kurz im Hardcorezelt, das du dieser Zeit noch mehr Schatten als Sauna war und höre mir kurz die “Zerfickung des Zeltes” von Poley Tight an. Der Publikumsliebling hielt sich nicht sonderlich zurück und die anwesende Hakk- und Industrialfraktion dankte es ihm sehr.

Zurück bei der Main, spiele Euphoric Newcomer Demi Wild ein verträumtes und vorallem “schönes” Set, voll mit neuen Tracks und auch seiner neuen Scheibe mit Atmozfears. Jetzt hatte ich endgültig Durst auf einen Radler. Gab es nicht. Dafür viel Red Bull in allen Varianten, Gspusi, viel Desperados und gutes, österreichisches Bier. (Hab ich sehr vermisst!) Bezahlen konnte man mit NFC-Wristband und “echtem” Geld, also keine Token, was ziemlich praktisch war. Aufladen konnte man schon zuhause oder am Festival, Rücküberweisung war nach dem Festival auch möglich. Ich schnapp mir also ein Despo und setz mich bei der Free/Raw ins Gras bei den Sonnenschirmen. Schatten! Noch dazu hatte die Feuerwehr anscheinend einen Schlauch ausgelegt, bei dem sich die Festivalbesucher kalt abduschen konnten. Die Temperaturen stiegen zu diesem Moment noch weiter und alle die an dem Schlauch vorbeikamen, erfreuten sich an dem kühlen Nass. Dutch Movement spielten ein eigentlich ziemlich cooles Set, aber zum tanzen war es im Moment einfach zu heiß – Mitnicken war angesagt!

Mit 37°C war bei Bioweapon die Hitze am absoluten Höhepunkt. Die Stage sah etwas traurig und leer aus, doch bei näherer Betrachtung hatten sich alle “Nuclear Warriors” einfach nur im Schatten beim Food Corner versteckt. Bioweapon waren anscheinend hitzebeständiger als die Crowd (typisch Australier!) und lieferten ein schnell gemixtes Set mit Classics, DJ-Tools und unseren Lieblingsliedern. Ich wanderte wieder zur Free/Raw wo die Spaßvögel von Deepack ihr bestes gaben, die Crowd auf Deutsch zu begrüßen und zu unterhalten. “Hallooooo Österreiiiiiich!” Uns hats gefallen! Die Energie am Dancefloor war fast zum angreifen und ich hatte definitiv Respekt für alle die sich bei dieser Hitze bewegen konnten. Schnell gemischte Sets mit konstant hohem Energie-level waren definitiv einer der großen Pluspunkte vom Shutdown!

Zurück auf der Main wurden wir von zwei verrückten, kanadischen Männern in Kostümen begrüßt: Crisis Era! Keine zwei Ficks gebend, quer durch die stilistische Bank mixend, überraschte das Duo mit einem sehr vielseitigen Set und vor allem lustigen Auftritt. Jede noch so aufreizende Stagetänzerin sieht neben den Jungs aus wie ein braves Schulmädchen. Im “Hardcore Sauna Zelt” war es Zeit für einen “Aufguss” von D-Fence. Krasser Scheiss, und vor allem auch wieder mit hohem Unterhaltungswert. Inzwischen wars mir aber echt zu viel mit der Sonne und ich musste mich kurz beim Food Corner hinsetzen. Auf der Suche nach Essen kam mir dann das “Alkhohol-Calippo” SuckIt unter. So heiß wie mir war, hab ich zwei hintereinander gekauft, leider hab ich den Alkohol bei der Hitze viel zu schnell ausgeschwitzt. Neben dem Eis (alkoholisch und nicht-alkoholisch) und “klassischem” Festivalessen, gab es auch Pizza und niederländische Poffertjes! Die Hitze war noch immer unpackbar, jedoch normalisierten sich die Temperaturen nun langsam etwas.

Nachdem ich mir ein bisschen von Digital Punk’s epischem Set angesehen hatte (und mich ein bisschen beim Feuerwehrschlauch abgeduscht hatte) war ich pünktlich zu Scale und dem Desperados Rush Rumble wieder bei der Main. MC Tellem, Scale, Konfetti, Aufblaszeugs, Flaggen, Schilder und die Anthem machten das Rush Rumble zum Highlight. Es war ein buntes Fest, das mich etwas an die Defqon.1 Power Hour erinnert hat, aber trotzdem eigenständig und anders genug war um “sein eigenes Ding” fürs Shutdown Festival zu sein. Scale war natürlich der Held des Moments, die Crowd war voll dabei und der Vibe war einfach nur fantastisch. An dieser Stelle nochmal ein fettes Shoutout an MC Tellem, der sich wie ein echter Kämpfer durch Hitze und Sonne geboxt hatte und die Stage den ganzen Tag angeheizt hat! Daumen nach oben!

Eine meiner persönlichen Überraschungen des Abends war DJ Stephanie’s set. Schnell und vor allem technisch top gemixt, war das ein Set wie für die österreischische Crowd Gemacht. Classics, Lieblinge, neue Sachen, Edits und Funtracks machten dieses Set zu einem meiner Lieblingsmomente vom Shutdown 2017. Als die “Italienische Hardstylekönigin” dann Project One und Headhunterz Tracks spielte, wars komplett vorbei bei mir: Tanzen war angesagt! Top! Sound Rush und Adrenalize hatten da etwas mühe mitzuhalten, spielten aber dennoch ein tolles Set. Die Sonne verschwand nun langsam und die Temperaturen wurden nun auch etwas erträglicher. Die Free/Rawstage war nun endgültig zur Rawstage geworden und Sub Sonik hatte Glück nun vor einer Crowd zu spielen, die nun auch wirklich die Energie und Motivation zum Tanzen aufbringen konnte. Die Stimmung war gut, doch der Abend war noch nicht vorbei!

 

Frontliner lieferte ein typisches, gutes Frontliner-set ab, mit hauptsächlich eigenen Tracks. Die Crowd war nun wirklich wieder “voll da”! Als das AKW dann mit Flutlicht beleuchtet wurde, machte das die Atmosphäre komplett – es sah einfach nur fantastisch aus! Nach einem Partyset der Extraklasse von Dj The Prophet, machte ich mich auf den Weg zu Raw Hardstyle Rockstar E-Force. Jetzt war die Raw crowd wirklich wach und der Vibe an der Stage einfach nur atemberaubend. Die Österreicher haben es nicht wirklich so mit der Hitze, aber wenn sie dann mal tanzen, sind sie eine Crowd die sich jeder DJ nur wünschen kann! Zurück an der Main spielten D-Block & S-te-Fan ein cooles Set, das etwas zwischen Album-Präsentation, Classics-set und ihren jetztigen Lieblingstracks war. Ich fands genial und der Rest der Crowd anscheinend auch! Kurz vor der Endshow musste ich dann doch noch auch Endymion sehen. Die Burschen rissen ab, was noch immer von der Raw über war, ohne je zu “Extra Raw” zu sein. Ein super Abschlusset für meinen Abend! Die ENdshow an der Main war von der Kategorie “Klein aber Fein!” und als das Feuerwerk in den sternenklaren Himmel verschwand, freute ich mich schon auf das Shutdown 2018.

 

Zusammenfassung:

Mit einer extrem coolen, absolut einzigartigen Location im nie aktivierten AKW Zwentendorf, einer Produktion die locker mit ausländischen Festivals mithalten kann, tollen Details wie den NFC-Bändern, kleinen Goodies und Getränkepreisen in “Echtgeld”, hat das Shutdown Festival bewiesen, dass es hier eindeutig ein neues Hardstyle Festival in Österreich gibt. Neben kleinen Ausrutschern wie den langen Wartezeiten am Eingang, dem Sound, der am Anfang etwas sehr leise war oder das Faktum, dass es einfach keinen Radler gab, kann man echt behaupten, dass es eine sehr gelungene erste Edition mit hohen Qualitätsstandards war. Großartige Stages, vielseitiges Line-up und das super (wenn auch zeitweise zu heiße) Wetter machen das Shutdown zu einem meiner Lieblingsfestivals dieser Saison! Bist auch du bereit dich vom Shutdown “verstrahlen” zu lassen? Na, dann komm einfach nächstes Jahr! Absolute Empfehlung, auch von der Redaktion!

 

Pictures: Heino Spindler /Patrick Ziebermayr/ Shutdown Festival
Text und Inhalt: Sara Ghafouri

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Shutdown – Österreich bekommt ein neues Hard Dance Festival

Das Atomkraftwerk Zwentendorf wird am 26. August 2017 Schauplatz der Hardstyle Szene beim Shutdown Festival! Tausende Besucher werden das stillgelegte Kraftwerk beleben und mit positiver Energie zu Hardstyle, Raw, Freestyle und Hardcore auf 3 verschiedenen Bühnen 12 Stunden lang von 12.00 mittags bis Mitternacht feiern.

Die historische und vielseitige Location wurde 1972 gebaut, jedoch als Atomkraftwerk nie in Betrieb genommen. Stattdessen wird das Werk nun seit Jahren als Ökostromproduzent, Trainingscenter und Event- und Festival-Location genutzt. Eine einzigartige Location inmitten der endlosen Felder Niederösterreichs, direkt an der Donau – der perfekte Ort für Shutdown 2017 – Rise of the Machines!

Shutdown Festival 2017 – „Rise of the Machines“

  • Samstag 26. August 2017, am Gelände des Kernkraftwerk Zwentendorf, Niederösterreich
  •  3 Bühnen mit Hardstyle, Raw- und Freestyle bzw. Hardcore
  • Donnerstag 02. März 2017: Line Up Phase 1 von 3
  • Donnerstag 09. März 2017: Ticket Sale Start

Weitere Infos: https://goo.gl/lBjJwJ

MoH – The Austrian Awakening

…. es war angerichtet….

Letzten Samstag war es wieder an der Zeit dort weiter zu machen, wo es 2013 aufgehört hat, es war Zeit für MoH!

Nach dem Debüt vor 4 Jahren in der Pyramide Vösendorf war es wieder an der Zeit, die MOH nach Österreich zu bringen !

MASTERS OF HARDCORE, das bekannteste und größte Hardcore Label und Partykonzept der Welt, kommt endlich wieder ! Nach zahlreichen Events in ganz Europa, macht die Partyreihe am 21. Jänner 2017 auch einen Stopp im einzigartigen Pop up Club MARX PROJECT im Herzen von Wien!

Weltbekannte DJs aus der Szene dürfen hier natürlich nicht fehlen!

Das Line Up sucht seinesgleichen und lässt keinen Hardcore Fan mehr zu Hause!

“The worlds leading hardcore brand returns to Vienna!”

Ja, es war angerichtet – MASTERS OF HARDCORE “The Austrian Awakening” 2017 !

… mit viel BUMBUM , Laser und Konfetti …

Der Belgier ,,MELTOWN,, durfte den ersten Slot am Time Table einnehmen und heizte auch schon richtig ein bis 21 Uhr !

Danach durften gleich 2 an die Turntables, der Süd-Tiroler ,,Tears of Fury,, und der Anthem Maker von ,,20 Years of Rebellion,, – BODYSHOCK !

22-22.30 war es Zeit für meinen persönlichen Favoriten im Mainstream Bereich !

,,DYPRAX EXCLUSIVE LIVE,, mit im Gepäck sein brandneuer Track mit Apathy,, Down to Earth,, !

Die so genannte Queen des Hardcore, “Korsakoff“,  war selbstverständlich auch mit in Wien und dürfte von 22.30 – 23.30 ran !

Einer der bekanntesten HC-Djs aus Holland hatte die Ehre, das diesjährige ANTHEM zu machen !

RE-STYLE mit ,,THE AUSTRIAN AWAKENIG,, mit viel BUMBUM , Laser und Konfetti wie es zu einer Anthem Show gehört ;) !

Natürlich durften unsere lieben Nachbaren aus Italien auch nicht fehlen !

… Der Mann mit der Maske …

Welcome, The Dogfight – MAD DOG and NOIZE SUPPRESSOR, die schon in zahlreichen Discotheken rund um den Globus und auf den verschiedensten Events in Holland wie ,, Defqon, Dominator, Hardshock, Harmony of Hardcore etc. aufgelegt haben !

Was füs ,,Auge,, musste natürlich auch mit dabei sein, und da fällt einen die schöne Miss K8 aus der Ukraine als erstes ein, die mit dem Dominator 2014 und MOH 2016 ANTHEM sich in der Szene schon bewiesen hat !

Die ,,Nummer 1,, im Hc Bereich ist selbstverständlich auf jedem MOH Line Up ein Muss !

Der Mann mit der Maske der die Brabanthallen schon mit seiner ,,RAISE and REVOLT,, Album Show füllte ! Mit einer Live Show von 2.30 – 3-00 und Verstärkung von MC Prozac besser bekannt als DJ Bloodcage, war für jeden Genre Liebhaber der härteren Schiene was dabei!

Big Thanks to ANGERFIST !

Tha Master of Shock & Walking on the Edge BADASS ,,THA PLAYAH,, bretterte auch ein gewaltiges Set runter !

…vertrieben die Freunde des Kommerzes heim ins Bett…

Die 3 aus England , waren dann noch nur zu 2, weil ,,Daniel Moore,, auf der ,,BKJN vs. Partyraiser,, in Holland spielen musste :) Feinster HC and Uptempo, Made in UK ! :)

Das Closing des Abends !

Das Hardcore Schwergewicht “DAY-MAR” aus Holland und der alt eingesessene “Mr. UNEXIST” auch bekannt unter dem Namen ,, Jappo,, im Oldschool Bereich, drückten dann um 5 Uhr morgens noch mal so richtig auf die Tube und vertrieben die Freunde des Kommerzes heim ins Bett. ^^

Durch die Nacht führte kein anderer als der einzig wahre MC – THE WATCHER !

Der Time- Table !

20.00 – 21.00 MELTOWN

21.00 – 22.00 Bodyshock vs. Tears of Fury

22.00 – 22.30 Dyprax Xclusive Live

22.30 – 23.30 Korsakoff

23.30 – 00.30 Re-Style (Anthem) the Astrian Awekening

00.30 – 01.30 Mad Dog vs Noize Suppressor

01.30 — 02.30 Miss K8

02.30 – 03.00 Angerfist Live

03.00 – 04.00 Tha Playah

04.00 – 05.00 Destructive Tendencies

05.00 – 06.00 Day-Mar vs Unexist

Host – MC The Watcher

Das Resmuee…

Auch die Location hatte es in sich. Im ersten Pop Up Clubs Wien in dieser Größenordnung – dem MARX PROJECT – massive Licht- und Lasershow, LED Walls und eine der besten Soundanlagen der Welt und dem MOH SCHÄDEL in der Mitte der Stage ! War persönlich sehr überrascht über Show und Anlage, hab da schon viel schlechteres auf andere Events erlebt !

Links und Rechts vor der Bühne, erhöhter VIP Bereich der auch von Anfang bis zum Schluss voll mit Leuten war !

Die großen Fragen vor jedem Event… Garderobe ? Token ? Gibt es was zu Essen ? Merchandise ?

Und JA, alles war vorhanden ! Eine Garderobe, Preis – 2€ .

Von Erzählungen her hab I erfahren das es auch Burger etc, zum essen gab ! ^^

Sry aber ich hab den Stand nie gesehen bzw gefunden !^^

1 roter MOH Token war 1,60€ wert. Für 3Token gab es 1 großes (0,5l) Wieselburger Bier – 4,80 !

Teuer aber für Festivals find ich es angemessen !

WC Anlagen am Anfang sehr sauber , leider zum Schluss wie überall, verstopft zu klein und dreckig!

Hab leider noch nie Ein Event erlebt wo WC Anlagen 100% funktioniert haben , ist glaub ich ab einer gewissen Menschenmenge nicht mehr zu machen !

Besucherzahl ca. zwischen 3500 und 4000 PARTYLEUTEN aus Österreich , Ungarn, Slowenien ,Deutschland usw !

 

Großes Lob und Dank an Masters of Hardcore & Art of Dance mit Zusammenarbeit mit The Prophecy !

Für ein wirklich gelungenes Festl, mit schneller, lauter Musik, verrückten Partyleuten aus Europa und noch viel mehr Bier ! Hoffe es war nicht die letzte :)

Vielen Dank MOH , ich hoffe wir sehen uns 2018 wieder , wenn es wieder heißt ,,WAS DIE HOLLÄNDER KÖNNEN, KÖNNEN WIR SCHON LANGE,, !

HC to the Bone , und VOLGASSS von meiner Seite , bis zum nächsten Mal ! LG Mosi 

Artikel: Daniel Mostögl
Fotos: (c) Banoza Eventphotos

A Offnstoake Hetz’! – Q-Dance @ Electric Love 2016 [Freitag]

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Um 8:30 wache ich komplett restfett auf und eigentlich nur eines: duschen. Lang duschen. Viel duschen. Nach ein bisschen Apfelsaft und einem kleinen Frühstuck am Zelt, mache ich mich mit einer meiner Campinggenossinnen auf den Weg zu den Duschen. Die Warteschlange war ewig lang und genau so lange warteten wir auch. Nach der zweiten Zigarette kam auf einmal ein Typ und spielte die Serien-Openings aus unseren Kindertagen ab. Vielleicht waren ja die Gummibären oder das “One Piece” in der Dusche versteckt? Vielleicht dauerte es deswegen so lange? Nach einen-fucking-halb scheiss Stunden, durften wir dann endlich duschen. Die großartige, langersehnte, warme Dusche war mein erstes Highlight des Tages und ich fühlte mich zumindest wieder wie ein Mensch. Die Haare glätten konnte ich mir aber nicht, da es im Gegensatz zu letztem Jahr an notwendigen Steckdosen fehlte. Binde ich mir halt einen Zopf… Revolution Event, wenn ihr das lest: bitte, bitte kümmert euch darum. Mehr Duschen bitte! Bei 30°C+ 80-95min auf eine Dusche zu warten ist ein nicht ganz so tolles Erlebnis (vor allem bei schwächerem Kreislauf vom Abend davor haha). Ich würd’ 5 Euro für eine tolle Dusche mit Steckdosen zahlen bei der ich nur 5min warten muss (und auch keine Scheisse in einer der Duschen ist). Als ich also ein bisschen mürrisch im BH und mit Handtuch den Berg wieder hochgehe fällt mir auf, dass Österreicher dann doch nicht zu den Gentlemen gehören. “Wenn ich dich seeeh, dann denke ich an mein Autoooo! Denn deine Huuupen sind so wunderschön.” Peinlich. Wenn auch lustig. Eher unlustig ist es mit Wasser vom “Straßenrand” vollgespritzt zu werden ohne danach gefragt zu haben. Um etwas nach 10 Uhr bin ich also wieder bei unserer Basis und esse weiter Frühstuck. Dabei beobachte ich wie zwei Gladiatoren mit Österreichfahnencape von einer selbstgebastelten Plastikflaschenshisha eines anderen Campers rauchen und auch sonst nicht ganz unverrückte Dinge um mich passieren. Als ich nämlich auf die oberen Toiletten (unten war eine Reihe bei der ich innerlich implodiert wäre) gehe läuft mir ein Hawi mit Wanderschuhen, einer Guy Fawkes Maske, einer Afroperücke und …einem Mankini entgegen. Yep. Es ging schon ab am Zeltplatz. Während der Rest von uns seine Hygienebedürfnisse stillte, hatte der andere Teil Wassereis.

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Eigentlich wollten wir noch zu Luna, schafften es aber dann aber erst pünktlich zu Audiotricz am Gelände zu sein. Die Burschen spielten einen neuen Track nach dem anderen (kommt da ein Album??) und die Alpensonne brannte uns auf die Haut. Nachdem wir lange überlegten was bei dieser Hitze trinkbar wäre, entschieden wir uns für ein erfrischendes Wodka-Orange. Ich konnte mir endlich ein Turnsackerl für meine Sachen vom Q-Dance Merchbooth holen, nur um 10min später zu sehen, dass in Typ von Q diese gratis austeilte. Na geh, darauf noch ein Wodka-Orange. Auch beklebte uns Q-Dance mit Textilstickern, die bei mir auf den Klamotten bis zu unserer Abreise halten sollten. Die Stage für dieses Jahr war “etwas affig”, den Q-Dance hatte den Pavian mitgebracht. Audiotricz machten das beste aus der (noch) kleinen Crowd und der Vibe war schon am Anfang fantastisch. Als Hitze und Sonne intensiver wurde entschied ich mich dazu meinen Kimono in Wasser zu tränken, was mich wundervoll abkühlte. Nach 15min musste ich wieder laufen, denn die Hitze trocknete das Ding sehr schnell und ich bildete mir ein sehen zu können wie meine Haut immer mehr an Bräune gewann.

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Während TNT lief ich das erste mal in meine Freunde von der Musical Madness Crew aus Deutschland und wir einigten uns dass es außer für Wodka-Orange oder Wodka-Bull (in allen Variationen inklusive Sommer Edition) einfach zu heiss für Alkohol war. TNT spielten ein typisch italienisches Set mit Oldies und Goldies, welches auch einen DJ Isaac – ‘Bitches’ Remix enthielt, der mir wirklich gut gefallen hatte! Der italienische Sound passte perfekt zur Sommerhitze und wir tanzten kurz im Schatten neben der Technik. Meinen eigenen Fächer mitzunehmen war eine gute Idee gewesen, am liebsten hätte ich aber einen schönen ELF-Fächer meiner Kollektion hinzugefügt. Nachdem ich meinen Kimono zum x-ten mal nass gemacht hatte, rannte ich auch in unseren Herrn Hardstyle Österreich – wir tratschten kurz und tauschten Sticker aus.

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Weil alle in meiner Campingcrew etwas hungrig wurden entschieden wir uns kurz zum “halbgasgeben” und somit den Weg zum Grillplatz am Camping anzutreten. Nach der Wanderung nach oben kaufte ich mir beim Grillstand zwei Spieße mit Haloumi und Gemüse, während die anderen ihr Fleisch auf den Grill legten. Die Benutzung war gratis und die Panoramaussicht vom Grillplatz sogar noch besser als vom Camping. Als wir wieder runterliefen um Jack Ü zu sehen trafen wir einen Typen mit ausgestopften Frettchen (“Streicheln bringt Glück!“) und zwei Burschen die auf der Suche nach einem Tierarzt für ihre Plüschmeerschweinchen waren (“Es b’wegt si nimma! Hüf uns!”). Leider waren wir dann eine halbe Stunde zu spät und anstatt dass mein ELF-App nützliche Updates bezüglich Timetable gab, wurden alle Camper per Push dazu aufgerufen die Toiletten mit T-Shirts zu verstopfen. Meh. Zumindest haben wir gegessen wir Könige (und Königinnen). Also tröstete ich mich ein bisschen mit dem Rest von Code Black’s Set und mehr Alkohol. Inzwischen wurde die Temperatur halbwegs erträglich und ich traf auch einige meiner österreichischen Freunde wieder. Wir redeten, tanzen und hatten uns viel zu lange nicht mehr gesehen.

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Als Da Tweekaz zu spielen beginnen mache ich mich auf den Weg zum VIP-Deck. Das Q-Dance VIP-Deck war dieses Jahr auf der linken Seite der Stage. Die Aussicht war somit nicht frontal, aber trotzdem gut. Ich verstecke mich kurz im Schatten, da meine Haut echt genug von der Sonne hatte, und beschäftige mich mit meinen Seifenblasen. Ein energetisches Tweekaz-Set ist die Hintergrundmusik für Marlenes Erzählungen von der Hard Island. Auf ein mal muss ich sie unterbrechen. “Hey, is das nicht “See The Light?” – “Jep, Remix!” Einer meiner Lieblings UK-Hardcore tracks als Hardstyle-Remix? Geil! Marlene meinte, dass ich jetzt ein “echtes Drangl” brauche. Also ein Getränk von Backstage. Marlene holte ein Getränk für mich und schnell merkte ich, dass auch meine sterbliche Wenigikeit als Pressebitch die Befugnis hatte den “heiligen Boden” des Backstagebereichs zu betreten, auch wenn mir zuerst via eMail etwas anderes vermittelt wurde. Rein, Getränk holen, alle bekannten Gesichter freundlich grüßen und ganz schnell wieder raus.

Photo by @[333333306709814:0]

Jetzt war es nämlich Zeit für Noisecontrollers! Bas spielte einen Knight Rider Remix und auch “Power Of The Mind” (halbgasgeben war keine Option), das ganze Set war vermutlich eines der besten Noisecontrollers Sets seit langer Zeit für mich. Meine kaputt getanzten Füße kamen einfach nicht zur Ruhe und auch der Rest der österreichischen Crowd zeigte sich wieder ein mal von seiner besten Seite: abgehen, mittanzen, mitgröhlen auf einer bis weit, weit nach hinten gefüllten Stage. Als ich mir von Backstage wieder einen Drink hole, sehe ich am Sofa die Burschen von Concept Art chillen, die sich auch gerade extrem gönnten. “Dein wievielter Drink isses?“, frage ich Stefan. “Öh… Zwölfter?” – “Nervös wegen morgen?” – “Na schon. Große Stage, große Crowd!” – “Vorfreude, Burschen?” – “YEAHHHH!” Nachdem ich mir fast das ganze Brennan Heart Set vom VIP angesehen habe (so einen ‘Imaginary’-Mitsing-Moment muss man von oben sehen) und der Alkoholpegel zu Hard Driver auch nur weiter gestiegen ist, wird auch die Gangart langsam härter. Ich will wieder abgehen und muss aber zuerst aufs Klo. Die Klos am hinteren Bereich der Q-Stage waren extrem sauber und wurde fast durchgehend gereinigt und neu mit Klopapier versorgt.

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Als ich zurückkomme spielt Zatox und ein paar von uns hatten sich in der vorderen Mitte, etwas links versammelt. Zatox spielte viele Bootlegs und Edits und das Set war gefüllt mit “Party-Raw” vom feinsten. Für einen kurzen Moment dachte ich dann doch, dass mir jemand etwas in den Drink getan hatte: War das Oregano? Ja! Jemand hatte einen Blumentopf mit einer Oreganopflanze auf den Dancefloor mitgebracht. Der Oregano (und Besitzer) gingen ab, während Marlene entschied mich auf ihre Schultern zu nehmen. Mit lautem “Heeey-Hoooo” genoss ich mein Leben und die Aussicht gleichermaßen. Als ich wieder auf den Tanzboden der Realität komme und mich umdrehe erblicke ich einen ganz besonderen Gasgeber: Noisecontrollers! Er tanzte in der Crowd und schien sich genau so köstlich zu amüsieren wie wir. “Alter, was machst du hier?” – “Abgehen! Wie all anderen hier! Du?” – “Glaub’ auch, haha!” – Na dann!

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Nach diesem Drunktalk war es Zeit für ein ganz besonderes Schmankerl der härteren Gangart: Gunz For Hire. Während ich mir ihre Musik zuhause eher nicht anhöre, liebe ich ihre Live-Acts und DJ-Sets und verpasse keine Minute. Hakken bis die Füße abfallen (und soviel ich Platz hatte) und generell abgehen war angesagt. Bis Crypsis hatte ich dann also keine Ahnung wie es meinen Freunden im Backstagebereich ging. Nachdem ich mich doch kurz dazu entschied “nach hinten” zu sehen, sah ich dass ein befreundetes Crewmitglied dann doch schon “etwas” im Eck war. Man sollte wissen: meine sehr schwach ausgeprägten mütterlichen Instinkte gelten Betrunkenen (oder sonstigen Rauschkindern), Newcomer-Producern und Kaninchen. Da Ersteres vorhanden war holte ich sofort Twix und Cranberrysaft. “Schau. Iss. Trink. Du musst aufstehen!” – “(undefinierbare Geräusche?)” Irgendwie schafften es dann doch alle die ins Hotel mussten ins Auto und ich torkelte wieder auf den Dancefloor und tanzte zu den letzten Minuten von Angerfist (war das eine Zugabe oder war ich echt so vernichtet?) bevor ich den verhassten Aufgang Nord hochschwankte. Wieder war der Aufgang im betrunkenen Zustand ein angenehmeres Erlebnis als nüchtern. Nachdem ich es irgendwie in mein Zelt geschafft hatte und mir dort meine Trainingshose verkehrt rum angezogen hatte laberte ich betrunken irgendeinen Scheiss in mein Diktiergerät bis es zu Regnen begann.

Fazit:

Der erste Tag der Q-Dance Stage am Electric Love war ein voller Erfolg! Während die Duschen eine absolute Katastrophe waren, konnte nichts mit dem Luxus des Grillplatzes mithalten. Die buggy App und die gnadenlos Alpensonne konnten uns von nichts abhalten und halbgasgeben war auch dieses Jahr keine Option. Q-Dance und Revolution Event haben sich wieder ein mal von der besten Seite gezeigt. Seid gespannt auf den letzten und verrücktesten Teil dieser Trilogie der Eskalation!

Pictures: Revolution Event / We Are The Night / Writer’s Own / Q-Dance / Banoza Eventphotos

Check out Electric Love:
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https://www.revolutionevent.com/

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Nachdem ich nun inzwischen zwei Jahre in den Niederlanden wohne, komme ich trotzdem jedes Jahr zurück. Nicht nur um Freunde und Familie weiterzusehen sondern natürlich auch um zu feiern. Dieses Jahr war es wieder einmal Zeit für das Electric Love. Q-Dance und Revolution Event haben sich aufs Neue zusammengetan um euch ein fantastisches Fest in einer der schönsten Festivallocations der Welt zu bieten. Hier ist unser Partyreport für den Donnerstag, der auch die Premiere für die b2s Pussy Lounge in Österreich war!

Um circa 11 verlassen wir Wien mit dem Auto und die Vorfreude ist groß. Für eines der Mädels in unserer Festivalcrew war es das erste Festival und auch ich hatte großen Grund mich zu freuen: In der früh erfuhr ich, dass ich mein Studium abgeschlossen hatte. Es würde eskalieren, ich spürte das jetzt schon. Ein bisschen nach 15h kommen wir beim Accreditation Centre an und holen meinen Presseausweiß und mein RFID Armband zu holen. Wir fuhren weiter aufs Camping Nord und waren mit dem Aufbau um circa 16:30 fertig. Die Aussicht von unseren Spot war einfach nur atemberaubend und ich erinnerte mich warum ich Österreich dann doch manchmal vermisse. Wir entschieden uns erstmal ein bisschen zu chillen und Bier zu trinken. Meine Güte, was hab ich österreichisches Bier vermisst! Das Wetter war perfekt und auch der Wetterbericht sah vielversprechend aus. Nach ein paar Bier waren wir dann doch neugierig was sich im Tal abspielt.

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Electric Love findet jedes Jahr am Salzburg Ring statt, eine nicht nur optisch wahnsinnig ansprechende Location. Wenn man den Weg vom Zeltplatz runter zum eigentlichen Gelände geht kann man das ganze Festival fast aus der Vogelperspektive betrachten. Wir holen uns zuerst Token. Als Journalistin und sozusagen “Crewmember” lade ich mein Geld auf mein Armband, während meine Freunde sich Tokencards holen. Das System mit den Armbändern gefällt mir sehr und ich würde so etwas gerne auf mehr Festivals sehen, weil man so weder sein Geld (oder Token) verlieren kann. Das Geld auf der Karte (oder in meinem Falle: Armband) kann man bis zu zwei Wochen nach dem Festival rück überweisen lassen. Weil es hier um “echtes Geld” geht, waren auch die Preise in Euro angeschrieben. Zuerst traf mich da ein bisschen der Schlag, aber nachdem ich mir ausrechnete wieviele Token man sonst für ein Getränk ausgibt, stellte ich fest dass sich die Preise “nur” im oberen Mittelfeld befanden.

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Wir schnappten unser Bier und machten uns auf in die Crowd der Pussy Lounge auf der Club Circus Stage. Die Stage war in einer Art Hangar und hatte eine Art Warehouse Party Feeling. Für mich war das auch meine erste Pussy Lounge, insofern war ich richtig aufgeregt zu sehen was da vor sich ging. Die Stage war aufwändig gestaltet – bunt, laut, sexy, süß. Ruffian war hier der Meister über das Schauspiel welches sich mir hier darbot und Mystery spielte als gäbe es kein Morgen. LNY TNZ sollten gleich beginnen, die “Übergänge” waren als Back-to-back Sets gestaltet. Die ganze Hütte stand Kopf und das Publikum war mehr als einfach nur ein bisschen motiviert! Von Tom Aitch erfuhr ich dass die Stimmung schon seit den ersten Minuten so krass war und der Club Circus ziemlich schnell voll war. Wir tanzten ein bisschen und auf einmal laufe ich in einen Amerikaner der mir aufgeregt erzählt wie toll er es hier nicht findet. Es war großartig so viele Menschen aus so vielen verschiedenen Ländern auf einem Fleck hier in Österreich zu sehen!

bild 3

Jetzt musste ich aber schnell zum Merchandise Stand um mir einen Turnbeutel zu kaufen, meine Jacke wollte ich nicht wirklich schleppen. Der Stand sah richtig gut aus und das Merch war auch ziemlich gut gestaltet, aber: Kein Turnbeutel für mich! Was schade war, denn ich denke viele Menschen wollten genau so wenig wie ich wieder hochlaufen, um z.B. ihr Merch im Zelt zu verstauen. Mit Lukas traf ich mich dann wieder bei der Heineken Star Club Box, die dieses Mal an einer anderen Location aufgebaut war. Dan Lee war komplett am abgehen und die Musik war eine nette Abwechslung, aber irgendwie wollten wir dann doch wieder “den härteren Shit”. Ruthless zerlegte einfach nur und die Pussy Lounge bebte. Die Tänzerinnen rekelten sich lasziv und feuerten die Crowd an, als es auf einmal Aufblastiere und Bälle regnete. Feiern am Limit war angesagt und ich frage mich warum ich eigentlich noch nicht auf einer Pussy Lounge in den Niederlanden gewesen bin.

bild 4

 

Um circa 20h wollte ich dann Will Sparks sehen und bewegte mich zur Main Stage. Melbourne Bounce ist so ein bisschen EDM Sounds mit Basslines die ein bisschen an Reversebass erinnern, und fällt somit etwas die Schnittmenge zwischen EDM und Hard Dance. Die Main sah sehr aus wie letztes Jahr, was enttäuschend war, die Crowd war aber einiges besser. Das Set war perfekt und ich sah mir auch die VIP Decks auf den Seiten der Stage an. Am Weg dort hin bekam ich ein Handdesinfektionsgel, was super war, meines hatte ich nämlich blöderweise Zuhause gelassen. Will Sparks spielte noch, als ich mir ansah was sich um die Main eigentlich alles tat. Am Krone Hit Zelt machte ich mir ein “Fertig studiert, kauf mir was zum saufen”-Schild. Und es funktionierte! Einer der Typen von WAAASTED kaufte mir einen Eristoff Vegas Shot (geiles Zeug, aber Teufelszeug) und wir unterhielten uns ein bisschen. Die Burschen hatten gestern den Club Circus eröffnet und anscheinend war schon da sehr gute Stimmung! Wir einigten und darauf dass Elektronische Musik und die ganze Szene in Österreich einfach gerade nur am wachsen und und freuten uns beide zu sehen was wohl als nächstes in unserem Land passieren würde. Ich chillte etwas am CARaoke bevor ich mir einen Sweater aus dem Zelt holen musste. Die Bergwanderung nach oben war eher unangenehm als irgendwas anderes und ich wollte mir gar nicht erst vorstellen wie es sein würde hier betrunken raufzutorkeln.

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Es dauerte ein bisschen bis ich wieder unten war (yep, deswegen wollte ich den Turnbeutel) aber ich war noch früh genug da um die letzten 15min von Max B Grant zu erwischen. Die Jüngeren unter euch wissen es vielleicht nicht, aber Max B Grant (genau so wie Don Diabolo) waren früher Teil des Qlimax-Lineups. Am Weg von der Pussy Lounge zur Main wurde ich ein bisschen (bisschen sehr) eingequetscht, da der Weg auf einmal sehr beliebt war. Yep. Die Opening Show sollte gleich beginnen! Und was für eine Show war das! Das Salzburger Orchester (meine innere Liebhaberin klassischer Musik hatte hier einen kleinen Moment), begleitet von einem Chor, sang ein Medley populärer EDM Tracks und das fulminante Feuerwerk rundete die Show perfekt ab.

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Zurück an der Pussy Lounge war es nun Zeit für das Resident Rumble mit Ruthless, Paul Elstak und The Viper. Ein absolut krasses Set mit vielen Momenten die zum Mitsingen einluden und ich wollte auf einmal mehr Bier. Meine Füße taten weh, aber einfach zu tanzen aufzuhören war nicht wirklich eine Option weil es einfach einen geilen Track nach dem anderen spielte Remixe, Klassiker, Oldies und ein schnelles Mixing machten das Resident Rumple zu einem ganz speziellen Erlebnis. Das schwere Erbe Österreichs in der Metal- und Rockszene begann sich zu zeigen als es auf einmal Moshpits, Circlepits, Pogos und sogar eine Wall Of Death gab. Ich denke das zeichnet ein ziemlich gutes Bild von der extrem wilden und ausgelassenen Stimmung die an der Stage herrschte! Zany spielte danach und während das Set etwas relaxter begann, war es ein Fehler zu glauben jetzt chillen zu können. Nach nur ein paar Tracks stand die Pussy Lounge wieder Kopf und ich entschied mich dazu mit ein paar Landleuten zu feiern, die so lieb waren mir Bier zu kaufen. Wenn ein “Fertig studiert, kauf mir was zum saufen”-Schild so gut bei einem Bachelor funktioniert, mach ich meinen Master aber in der Mindeststudienzeit!

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Gerade als ich geglaubt hatte das Resident Rumple war der beste Scheiss des Tages, gab Zany noch einmal richtig Gas. Noch einmal den allerbesten Freestyle hören und noch einmal die Füße kaputt tanzen war angesagt! Während einem Gigi D’Agostino Moment wurde mir bewusst, dass das vermutlich eine der krassesten Crowds war deren Teil ich je gewesen bin. Während Österreicher im Club eher schwierig zu unterhalten sind, sind unsere Festivalcrowds vermutlich eine der Besten die sich ein DJ wünschen kann. Der nächste in der Reihe der Glücklichen war die lebende Legende Paul Elstak. Er spielte etwas mehr Oldschool als Zany, und genau das wollte ich jetzt in meiner Trunkenheit hören. Ich sang so laut mit wie ich konnte und tanze mit meiner Crew und meinen neuen Freunden. Die Situation war inzwischen leicht am Eskalieren und ich verlor sogar kurz mein Diktiergerät am Dancefloor. Puh! Den Schock musste ich erstmal mit noch einem Drink runterspülen! Die letzten 1,5h gehörten dem großartigen The Viper, der einfach nur mehr zerlegte was noch von der Crowd übrig war. Die Crowd hatte aber bis zum allerletzten Moment einfach nicht genug und ich sah inzwischen wie ein betrunkener Weihnachtsbaum aus, da ich mit mit den LEDS der Partysticks dekoriert hatte. Dieses Set war ein einfach episches Ende für die Premiere der Pussy Lounge in Österreich!

bild 8

Als ich wieder in mein Zelt wollte, rannte ich versehentlich zum Camping Süd (wo ich letztes Jahr zuhause war), man konnte definitiv behaupten, dass ich den einen oder anderen über den Durst gebechert hatte. Als ich dann endlich den richtigen Hügel hochging (war betrunken dann doch sogar erträglicher als nüchtern) war ich um circa 4 in der Früh in meinem Schlafsack. Nach meinem Abendessen (eine kalte Dose Veggie-Tortellini) gönnte ich mir tolle 4h Schlaf (=Koma). Bist du deppert, was für ein geiler Tag!

Fazit:
Neben dem absolut epischen Opening der Main Stage, gehörte der Donnerstag ganz der Pussy Lounge. Die farbenfrohe Stage, die Tänzerinnen, die fantastische Stimmung und die motivierte Crowd machten die Pussy Lounge zum “Place To Be”. Revolution Event darf sich hier fett auf die Schulter klopfen, es war eine der verrücktesten Stages die es je in Österreich gab und ich konnte meine erste Pussy Lounge zuhause (ja, anders zuhause) in den Niederlanden kaum mehr erwarten!

Lest den englischen Originalartikel auf Alive At Night:
http://alive-at-night.com/heeey-we-want-some-pssy-pussy-lounge-electric-love-2016-thursday/

Links Electric Love:

Links B2S:

Links Alive At Night:
http://alive-at-night.com
https://twitter.com/aanmedia
https://www.instagram.com/aliveatnightmedia/

> www.electriclove.at
> www.facebook.com/electriclovefestival > www.twitter.com/electricloveaut
> Insta: @electricloveaut

> https://www.revolutionevent.com/

>http://www.b2s.nl/pussylounge

>https://www.facebook.com/pssylounge/

Bildquellen: Banoza Eventphotos / Revolution Event / We Are The Night / Kevin Verkruijssen / Heimo Spindler / Get-Shot Photography, Thomas Doornbos / b2s

Q-Dance
Wildstylez
Wasted Penguinz
Frontliner
Max Enforcer
Crypsis
Evil Activities
Concept Art
Scale

Pussy Lounge:
The Darkraver
LNY TNZ
Max B. Grant/Max Robbers
Dj Mystery
DJ Paul Elstak
Ruthless
The Viper
Tom Aitch
Zany
MC Ruffian

Andere:

Chain Smokers
Bass Jackers
Armin Van Buuren
Alen Walker
Sam Paganini
Chris Liebing
Dusty Kid
Johannes Heil
Sasha Carassi
Two Kinx
Borgore
Sick Indiviuals
Dirt Caps
Chris Armada
Cuebrick
Danny Murano
Dj Sanny
Dj The Bass
Flip Capella
Gigo’n’migo
Globalize Yourself Stereo
Hannes Bruniic
Jean Phillipe
Merlin Milles
Steve Looney
Subsurface
Valentino Sanchez
Wasted

 

 

Mehr zu Pussy Lounge @ ELF16: http://hardstyleoesterreich.at/event/b2s-electric-love-festival/

Mehr zu Q-Dance @ ELF16: http://hardstyleoesterreich.at/event/electric-love-festival-2016/

Hardstyle /Core

Frontliner‬
Warface‬
‪‎Existenze‬
‪‎Sonic Warfare‬
True Fanatiq‬

Andere

Alesso‬
‪‎Borgore‬
‪‎Dirty Audio‬
DJ Snake‬
‪‎Jonas Blue‬
‪‎ReneRodrigezz‬
Sigala‬
Sunnery James Ryan Marciano‬
‪‎Zoofunction‬
Da Kaos‬
‪‎Damian Roxx‬
Falko Niestolik‬
John Morado‬
‪‎Korboletto‬
Lady Dee‬
‪‎Selecta‬
Steve Deckard‬

Mehr: http://hardstyleoesterreich.at/event/save-the-date-lake-festival-2016/

Letzten Samstag (07.05.2016) ging es in der Halle B mal wieder ordentlich zur Sache – Angerfist & Radical Redemption official WORLD Tour
An dieser Stelle wollen wir euch wieder Fragen wie “Euer persönlicher Blickwinkel” war?! – Atmosphäre, Umfeld, Musik (Anlage), Leute etc.
(Gilt selbstverständlich nur wenn ihr auch Körperlich & Geistig dort wart – Der Alkoholische Zustand ist in dieser Umfrage ausgeschlossen! :P )

Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren auf Facebook und/oder weiter unten auf der Seite!

RRuAF

[poll id=”8″]

mehrere Antworten möglich.

Timetable

21:00 – 22:30 SCORPION
22:30 – 00:00 Act of Rage
00:00 – 01:00 Radical Redemption
01:00 – 02:30 Bodyshock
02:30 – 03:30 Angefist Live
03:30 – 04:30 Unexist
04:30 – 05:30 Poley Tight

ab 19:00 // 45,00€
>> Anschrift:

HalleB
Waltersdorferstrasse 40
A-2500 Baden

Halle B

>> Anreise Auto:

Aus der Richtung Wien oder Graz kommt man am besten über die A2 und nimmt die Ausfahrt Baden. Nach der Ausfahrt bei der ersten Ampel links abbiegen und bei der nächsten Ampel gleich wieder rechts. Wenn auf der rechten Seite die Esso Tankstelle erscheint, links in die Waltersdorferstrasse abbiegen. Nun immer gerade aus, bis auf der linken Seite die HalleB erscheint.

Vom Badener Bahnhof muss man nur der Waltersdorferstrasse folgen um zur HalleB zu kommen.

>> Anreise Bahn:

Der Badener Bahnhof ist zu Fuß ca. 15 Minuten entfernt. Es besteht auch die Möglichkeit mit der Badener Bahn eine Station zum Bahnhof zu fahren.

Vom Badener Bahnhof aus fahren, im 15 Minuten Takt, Züge Richtung Wien und Wr. Neustadt.

Nähere Informationen und Fahrplanauskunft auf www.oebb.at

Oder ladet euch die ÖBB “Scotty” oder die Quando Wien App heruntern für genauere Info’s
Erster Zug ca. 7 Uhr früh!

>> Anreise Bim:

Die nächste Badener Bahn Station ist “Leesdorf Bahnhof” und ist zu Fuß ca 3 Minuten entfernt.

Nähere Informationen und Fahrplanauskunft auf www.vor.at

>> Anreise Bus:

Direkt neben der HalleB, bleibt der Regionalbus 361 bei der Haltestelle “Veranstaltungshalle” stehen.
Weitere Busse (360, 361, 463, 464, 570) fahren von der 3 Minuten entfernten Haltestelle “Leesdorf Bahnhof” ab.

Nähere Informationen und Fahrplanauskunft auf www.vor.at

Circus Of The Harder Styles [AT]
Circus Of The Harder Styles [LINEUP]

Organisation: Circus Of The Harder Styles
Datum: 18. Juni 2016
Zeit: Einlass ab 20:00 – ?? : ??
Location: Budocenter (Admiral Dome), 1100 Wien
Alter: 16+
Ticket Preis: Early Bird: 17,50 € / Vorverkauf: 22,50€ / Abendkassa: 27,50 €
Ticketverkauf: Circus Of The Harder Styles
Website: Circus Of The Harder Styles
Quelle: Facebookevent

LINEUP:

Neophyte
Destructive Tendencies
Anime
Tha Playah
Endymion
Dazzler Vs. Personal Rival
Paulistos Vs. D-Mon
Riot van Core
MC Jeff

Reiseinformationen:

Bustour via Hardtours.at:

[quote]Circus Of The Harder Styles 18/06/2016

Busanreise mit dem Partybus inkl. Eintrittskarte möglich.

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► Bestellung Telefonisch & Online möglich am Vvk Tag.
➦ Deutschland: 080072309800 (Gebührenfrei)
➦ International: 004928146090565

► Garantiert Originale Eintrittskarten!

Partybus Fahrt zum Circus Of The Harder Styles mit dem Bus, günstige Busreise mit HardTours[/quote]

ACHTUNG – Eintrittstickets sind in den unten angeführten Preisen noch NICHT enthalten!

Von folgenden Städten aus ist eine Busreise möglich/buchbar:
Salzburg (AUT) (55,00€)
Amstetten (AUT) (25,00€)
Augsburg (60,00€)
Crailsheim (68,00€)
Deggendorf (55,00€)
Graz (AUT) (40,00€)
Hartberg (AUT) (35,00€)
Innsbruck (AUT) (65,00€)
Klagenfurt (AUT) (55,00€)
Leoben (AUT) (45,00€)
Liezen (AUT) (45,00€)
Linz (AUT) (40,00€)
München (60,00€)
Passau (50,00€)
Regensburg (60,00€)
Sankt Pölten (AUT) (20,00€)
Villach (AUT) (55,00€)
Wels (AUT) (45,00€)
Wolfsberg (AUT) (45,00€)
Wörgl (AUT) (60,00€)

Nun ist es offiziell!
B2S kommt nach Österreich.
Und sie bringen das Erfolgsformat “Pussylounge” mit!

[quote by=”Electric Love Festival”]We’re very proud to welcome more new friends in the Electric Love family!
For the first time outside of their territory b2s will cooperate with Electric Love Festival and bring Pussy lounge to Austria!
Let’s get the freestyle to club circus stage on the Thursday of ‪#‎ELF16‬!
‪#‎pussylounge‬ ‪#‎celebratemusic‬[/quote]

Tragt euch den 7.7.2016 in euren Kalender ein!
Mehr unter www.hardstyle.events

Was uns hier erwartet? Bitteschön:

Nun ist sie auch offiziell da…

Die erste Phase des LineUp des diesjährigen Lake Festivals.

Hardstyle:

Atmozfears
Ran-D
Zatox
Poley Tight

Andere:

Alan Walker
Blasterjaxx
Chase & Status
Darius & Finlay
Deorro
Dimitri Vegas  &  Like Mike
DVBBS
Gudrun von Laxenburg
Headhunterz
Showtek

Vinai

Mehr info’s hier: www.hardstyle.events