Allgemein

Sativa

Style:

Frenchcore

Agenda:

Fluc Wanne – Bunker Graz – Shutdown Festival

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Jeff?!

Style:

HARDPSY, REVERSE BASS, RAW, DUBSTEP, HARDTRAP, HYBRID

Agenda:

Slide&Ride Residents – Next Session – Cabana – V-Club – Bollwerk Klagenfurt – Baby’o Ilz – Stereo Klagenfurt – Fuggo Radstadt

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True Fanatiq

Style:

Freestyle, Hardstyle

Agenda:

pending…

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Sonic Warfare

Style:

Raw

Agenda:

pending…

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Anodyze

Style:

Hardstyle, Euphoric, Raw

Agenda:

Open Beatz Festival – Winterbeats Festival – Secret Island Croatia – Heart and Style Festival – Nightmare Club Attack (Nach(t)leben Gruppe) – GoHard Neuraum München – Wurm Zirkus – Bass Invaders Events – Diverse Club Bookings

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Muzikal Addict

Style:

Freestyle, Hardstyle

Agenda:

Lake Festival Graz – Disco Excalibur Hartberg – Baby’O Ilz – Bollwerk Wien – Empire Club Salzburg – Empire Club Wiener Neustadt – Monsterland St. Pölten – Beatpatrol Winter Edition St. Pölten – Max Disco Feldbach – Disco Cabana Kühnsdorf – Base Liezen – Subway Oberpullendorf – Bunker Graz – Tollhaus Neumarkt – Diskothek Granitzer

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Tom Aitch

Style:

Freestyle

Agenda:

Pussylounge @ Electric Love Festival – Baby’O Ilz – Ypsilon Heidenreichstein

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VanH

Style:

Euphoric

Agenda:

Pending…

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Artheist

Style:

Industrial Hardcore

Agenda:

Pending…

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Patmak

Style:

Euphoric

Agenda:

Club Egon – Die Kaserne – Warehouse – Smile Club – P2 Mattersburg – Base Liezen – Baby O Ilz – Diskothek Ypsilon  – The Palace Vienna

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Poley Tight

Style:

Industrial Hardcore, Terror

Agenda:

Pending…

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Beatbreakazz

Style:

Hardstyle, Reverse Bass, Classics, Euphoric.

Agenda:

– Lake Festival 2015, 2016, 2017 – Beatpatrol Festival 2017 – Hardbreak 2016, 2018 – Wurm Zirkus (Wurm Gelände) – Monsterland St. Pölten 2016, 2017 – Wigwamparty 2017 – Disco Bollwerk Wien – Disco Bollwerk Graz – Disco P2 Mattersburg – Wallerseehalle Henndorf – Disco Empire Wr. Neustadt – Disco Ypsilon – Die Kantine Linz – Lusthouse Haag – Excalibur Hartberg – Bolero – Inform Discopark – Disco Evers – Bunker Graz – Cinemaplexx Krems (Christmas Club) – Discothek Sachs – Disco Apollon – Discoplex A4 (PL) – Katowice (PL) – Barbarossa – Base-Liezen – Road to Shutdown – Stonefire 2018 – Hyperbeat 2018 und viele mehr…

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Unsere Leih-Journalistin Sara schreibt eigentlich für das Hardstyle Mag in Deutschland, hat davor für das australische Magazin Alive At Night geschrieben, lebt seit drei Jahren in den Niederlanden und hat nebenbei für Scantraxx gearbeitet. Für Shutdown hat sie uns ihren englischen Artikel übersetzt! Das Original findet ihr hier: http://hardstylemag.com/shutdown-festival-2017-party-nuclear-power-plant/

Als ich um circa 11 am Gelände stehe, hat es schon 30°C. Das Atomkraftwerk Zwentendorf ist eine beeindruckende Location, die sich so anfühlte, als ob sie sofort deinen Respekt will. Die Hitze, der Turm und die leeren Felder um dich herum kreierten eine fast dystopische Atmosphäre, die sich so anfühlte als wäre man (auf das klitzekleine Dorf nebenan mal abgesehen) komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Das AKW Zwentendorf ist ein stolzes Symbol für das nuklearenergie freie Österreich, heute war es ein Symbol für Hardstyle, der es endlich komplett nach Österreich geschafft hatte. Das Shutdown ist die erste komplett österreichische Outdoorproduktion in den Harder Styles. Klein, dachte ich mir, tolles Lineup aber nur drei kleine Stages, was soll da schon groß passieren…?! Spoiler: Ganz schön viel!

Wie erwähnt, hatte das Shutdown drei Stages: Eine Mainstage, Eine Freestyle- und Rawstage und ein Hardcorezelt. Das Bühnenbild der Main war ein Skorpion, der sich anscheinend in einen Cyborg verwandelt hatte, eine ähnliche Stage in Spinnenform fand man auch im Hardcorezelt. Immerhin war es ja “The Rise Of The Machines”! Die Freestyle- und Rawstage war wie ein Atomkern gestaltet. Alle Stages fielen in die Kategorie “Klein aber sehr, sehr fein” und sahen einfach nur top aus, vor allem im Dunkeln.

 

 

Während Rebourne und Cyber auf der Main eröffneten, spielte unser Local Hero Tom Aitch die ersten Tracks auf der Free/Raw. Ich nahm mir etwas Zeit um die Location zu erkunden, und langsam trudelten die ersten Besucher ein. Rebourne und Cyber spielten ein eher chilliges, passendes Opening Set, während Tom Aitch musikalisch den Weg für sich und seinen Duo-Kollegen als Concept Art vorbereitete. Als die ersten DJs von den Stages verschwunden waren, wurde es langsam richtig heiß. Die Sonne knallte einfach nur vom Himmel. Ich verstecke mich kurz im Hardcorezelt, das du dieser Zeit noch mehr Schatten als Sauna war und höre mir kurz die “Zerfickung des Zeltes” von Poley Tight an. Der Publikumsliebling hielt sich nicht sonderlich zurück und die anwesende Hakk- und Industrialfraktion dankte es ihm sehr.

Zurück bei der Main, spiele Euphoric Newcomer Demi Wild ein verträumtes und vorallem “schönes” Set, voll mit neuen Tracks und auch seiner neuen Scheibe mit Atmozfears. Jetzt hatte ich endgültig Durst auf einen Radler. Gab es nicht. Dafür viel Red Bull in allen Varianten, Gspusi, viel Desperados und gutes, österreichisches Bier. (Hab ich sehr vermisst!) Bezahlen konnte man mit NFC-Wristband und “echtem” Geld, also keine Token, was ziemlich praktisch war. Aufladen konnte man schon zuhause oder am Festival, Rücküberweisung war nach dem Festival auch möglich. Ich schnapp mir also ein Despo und setz mich bei der Free/Raw ins Gras bei den Sonnenschirmen. Schatten! Noch dazu hatte die Feuerwehr anscheinend einen Schlauch ausgelegt, bei dem sich die Festivalbesucher kalt abduschen konnten. Die Temperaturen stiegen zu diesem Moment noch weiter und alle die an dem Schlauch vorbeikamen, erfreuten sich an dem kühlen Nass. Dutch Movement spielten ein eigentlich ziemlich cooles Set, aber zum tanzen war es im Moment einfach zu heiß – Mitnicken war angesagt!

Mit 37°C war bei Bioweapon die Hitze am absoluten Höhepunkt. Die Stage sah etwas traurig und leer aus, doch bei näherer Betrachtung hatten sich alle “Nuclear Warriors” einfach nur im Schatten beim Food Corner versteckt. Bioweapon waren anscheinend hitzebeständiger als die Crowd (typisch Australier!) und lieferten ein schnell gemixtes Set mit Classics, DJ-Tools und unseren Lieblingsliedern. Ich wanderte wieder zur Free/Raw wo die Spaßvögel von Deepack ihr bestes gaben, die Crowd auf Deutsch zu begrüßen und zu unterhalten. “Hallooooo Österreiiiiiich!” Uns hats gefallen! Die Energie am Dancefloor war fast zum angreifen und ich hatte definitiv Respekt für alle die sich bei dieser Hitze bewegen konnten. Schnell gemischte Sets mit konstant hohem Energie-level waren definitiv einer der großen Pluspunkte vom Shutdown!

Zurück auf der Main wurden wir von zwei verrückten, kanadischen Männern in Kostümen begrüßt: Crisis Era! Keine zwei Ficks gebend, quer durch die stilistische Bank mixend, überraschte das Duo mit einem sehr vielseitigen Set und vor allem lustigen Auftritt. Jede noch so aufreizende Stagetänzerin sieht neben den Jungs aus wie ein braves Schulmädchen. Im “Hardcore Sauna Zelt” war es Zeit für einen “Aufguss” von D-Fence. Krasser Scheiss, und vor allem auch wieder mit hohem Unterhaltungswert. Inzwischen wars mir aber echt zu viel mit der Sonne und ich musste mich kurz beim Food Corner hinsetzen. Auf der Suche nach Essen kam mir dann das “Alkhohol-Calippo” SuckIt unter. So heiß wie mir war, hab ich zwei hintereinander gekauft, leider hab ich den Alkohol bei der Hitze viel zu schnell ausgeschwitzt. Neben dem Eis (alkoholisch und nicht-alkoholisch) und “klassischem” Festivalessen, gab es auch Pizza und niederländische Poffertjes! Die Hitze war noch immer unpackbar, jedoch normalisierten sich die Temperaturen nun langsam etwas.

Nachdem ich mir ein bisschen von Digital Punk’s epischem Set angesehen hatte (und mich ein bisschen beim Feuerwehrschlauch abgeduscht hatte) war ich pünktlich zu Scale und dem Desperados Rush Rumble wieder bei der Main. MC Tellem, Scale, Konfetti, Aufblaszeugs, Flaggen, Schilder und die Anthem machten das Rush Rumble zum Highlight. Es war ein buntes Fest, das mich etwas an die Defqon.1 Power Hour erinnert hat, aber trotzdem eigenständig und anders genug war um “sein eigenes Ding” fürs Shutdown Festival zu sein. Scale war natürlich der Held des Moments, die Crowd war voll dabei und der Vibe war einfach nur fantastisch. An dieser Stelle nochmal ein fettes Shoutout an MC Tellem, der sich wie ein echter Kämpfer durch Hitze und Sonne geboxt hatte und die Stage den ganzen Tag angeheizt hat! Daumen nach oben!

Eine meiner persönlichen Überraschungen des Abends war DJ Stephanie’s set. Schnell und vor allem technisch top gemixt, war das ein Set wie für die österreischische Crowd Gemacht. Classics, Lieblinge, neue Sachen, Edits und Funtracks machten dieses Set zu einem meiner Lieblingsmomente vom Shutdown 2017. Als die “Italienische Hardstylekönigin” dann Project One und Headhunterz Tracks spielte, wars komplett vorbei bei mir: Tanzen war angesagt! Top! Sound Rush und Adrenalize hatten da etwas mühe mitzuhalten, spielten aber dennoch ein tolles Set. Die Sonne verschwand nun langsam und die Temperaturen wurden nun auch etwas erträglicher. Die Free/Rawstage war nun endgültig zur Rawstage geworden und Sub Sonik hatte Glück nun vor einer Crowd zu spielen, die nun auch wirklich die Energie und Motivation zum Tanzen aufbringen konnte. Die Stimmung war gut, doch der Abend war noch nicht vorbei!

 

Frontliner lieferte ein typisches, gutes Frontliner-set ab, mit hauptsächlich eigenen Tracks. Die Crowd war nun wirklich wieder “voll da”! Als das AKW dann mit Flutlicht beleuchtet wurde, machte das die Atmosphäre komplett – es sah einfach nur fantastisch aus! Nach einem Partyset der Extraklasse von Dj The Prophet, machte ich mich auf den Weg zu Raw Hardstyle Rockstar E-Force. Jetzt war die Raw crowd wirklich wach und der Vibe an der Stage einfach nur atemberaubend. Die Österreicher haben es nicht wirklich so mit der Hitze, aber wenn sie dann mal tanzen, sind sie eine Crowd die sich jeder DJ nur wünschen kann! Zurück an der Main spielten D-Block & S-te-Fan ein cooles Set, das etwas zwischen Album-Präsentation, Classics-set und ihren jetztigen Lieblingstracks war. Ich fands genial und der Rest der Crowd anscheinend auch! Kurz vor der Endshow musste ich dann doch noch auch Endymion sehen. Die Burschen rissen ab, was noch immer von der Raw über war, ohne je zu “Extra Raw” zu sein. Ein super Abschlusset für meinen Abend! Die ENdshow an der Main war von der Kategorie “Klein aber Fein!” und als das Feuerwerk in den sternenklaren Himmel verschwand, freute ich mich schon auf das Shutdown 2018.

 

Zusammenfassung:

Mit einer extrem coolen, absolut einzigartigen Location im nie aktivierten AKW Zwentendorf, einer Produktion die locker mit ausländischen Festivals mithalten kann, tollen Details wie den NFC-Bändern, kleinen Goodies und Getränkepreisen in “Echtgeld”, hat das Shutdown Festival bewiesen, dass es hier eindeutig ein neues Hardstyle Festival in Österreich gibt. Neben kleinen Ausrutschern wie den langen Wartezeiten am Eingang, dem Sound, der am Anfang etwas sehr leise war oder das Faktum, dass es einfach keinen Radler gab, kann man echt behaupten, dass es eine sehr gelungene erste Edition mit hohen Qualitätsstandards war. Großartige Stages, vielseitiges Line-up und das super (wenn auch zeitweise zu heiße) Wetter machen das Shutdown zu einem meiner Lieblingsfestivals dieser Saison! Bist auch du bereit dich vom Shutdown “verstrahlen” zu lassen? Na, dann komm einfach nächstes Jahr! Absolute Empfehlung, auch von der Redaktion!

 

Pictures: Heino Spindler /Patrick Ziebermayr/ Shutdown Festival
Text und Inhalt: Sara Ghafouri

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